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Wintervögel im Landeanflug an ihrem Futterast

Ist der neue Futterspender erst einmal entdeckt, wird es sich schnell herumsprechen, welche naturgetreue Futterhöhle hier zur täglichen Mahlzeit einlädt.
Mit einem Astlochbohrer oder auch Försterbohrer genannt, haben wir an verschiedenen Stellen in einem 7-10cm dicken Ast Futterlöcher gebohrt. Die Futterstäbe können verschieden lang sein. Besonders geeignet ist weiches Holz wie Birke oder Tanne. Auch der ausgediente Weihnachtsbaum kann dafür verwendet werden.
Die natürlichen Verästelungen bleiben als Landeplatz und können mit eingeplant werden. Nur etwas gekürzt, damit der Weg zum Futter nicht so weit ist. Sind nicht genügend Verästelungen vorhanden, werden nachträglich unter dem Futterloch Landplätze eingerichtet. Der Futterast hängt an einer Hanfkordel, wofür wir extra ein kleines Loch gebohrt haben. Wir haben dünne Zweige von unserer Kirsche als Anflug- und Sitzstäbchen gewählt.

Beobachtungen

Sehr beeindruckende Beobachtungen haben wir mit den Futterstäben gemacht. Eine bunte Vogelschar besuchte regelmässig morgens, mittags und am Nachmittag die Futterstelle und pickt fleissig Futter heraus. Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen und Amseln waren vergnügte und eifrige Gäste. Selbst Spatzen übten sich im Balanceakt und konnten erfolgreich Futter ergattern.