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Internationaler Tag des Waldkindergarten

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Bewegung für den Internationalen Tag des Waldkindergarten

«Naturkinder weltweit Hand in Hand»
Es ist ein Geschenk, dass wir 2022 zum 5. Mal den Aktionstag weltweit mit euch am 3. Mai feiern dürfen - Naturkinder weltweit Hand in Hand – diese Bewegung ist wichtiger denn je geworden

15 Videos aus ihren Ländern senden wir von den «Botschafter*innen der Naturkinder»
Grüsse der Botschafter*innen der Naturkinder: Hoffnung säen und mehrfach Freude schenken

Mit dabei sind Matias Knust aus Chile, Petra Jäger aus Deutschland, Imma Reinas aus Estland, Gaye Amus aus Finnland/Türkei, Ruth Joiner aus Frankreich, Paolo Mai aus Italien, Zilvinas Karpis aus Litauen, Lama Konchok Gyaltsen uns Susanne Mic aus Ladakh, Agata Preuss und Dorota Zaniewska aus Polen, Anca Stan aus Rumänien, Nadja Hillgruber und Christoph Lang aus der Schweiz, Katia Hueso aus Spanien, Tereza Valkounová aus Tschechien und Darren Lewis aus Wales.

Ganz offene, persönliche und sehr authentische Worte, wie sie das letzte Jahr erlebt haben oder welche hoffnungsvollen und zuversichtlichen Projekte in ihren Ländern gerade  entstehen oder bereits entstanden sind.
Damit senden wir ein Signal des Mutes in die Welt, euch zu inspirieren und motivieren:
Geht mit den Kindern raus in die Natur!

Von Herz zu Herz, von Feuer zu Feuer über die Wurzeln der Bäume und das Wasser Welt mit lieben Grüssen im Namen aller Botschafter*innen für Naturkinder
Petra, Nadja und Christoph

7 Gründe, warum Naturpädagoge eine Berufung ist

 

Berufung finden ist eine Aufgabe. Ein Prozess. Nichts, was schnell nebenbei „erledigt“ werden kann. Es erfordert allerdings nur eins: der Spur dessen folgen, was wirklich Freude macht und der Herzensweg ist. Ich bin mir sicher, die Naturpädagogen, die ich bislang kennengelernt habe, folgen ihrer Spur, die tief in ihnen verankert ist.

7 Gründe, die diese Aufgabe zu dem macht, was Naturpädagogen in sich spüren …

  • Weil sie auf ihr Herz hören, der zarte Impuls das Richtige zu tun.
  • Weil sie in ihre Kindheit schauen und aus Perspektive eines Kindes sehen: „Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“(Astrid Lindgren)
  • Weil sie der Freude folgen und sich glücklich fühlen, wenn sie an ihrem Waldplatz ankommen und das bei allen Jahreszeiten. Diese Freude hat eine starke Überzeugungskraft für das eigene Selbstwertgefühl.
  • Weil sie erkannt haben, dass der bisherige Weg seine Grenzen hat. Das kann noch nicht alles gewesen sein. Das steckt noch mehr, draussen in der Natur, dass mich und die Arbeit mit anderen Menschen weiterbringt.

Mehr Infos zum Lehrgang "Meisterschaft authentischer Naturpädagogik"

  • Weil sie morgens juchzend aus dem Bett springen, wenn es Bindfäden regnet. Es hat dann die schönsten und grössten Pfützen durch die sie durchschlurfen können.
  • Weil sie sich auf ihre Stärken konzentrieren, mit denen sie tief verwurzelt sind. Sie können von dem Loslassen, was sie bislang beruflich geschwächt hat. Denn die Natur beruhigt und hat einen positiven Einfluss. Naturpädagogen gehen nach ihrer Arbeit mit mehr Energie nach Hause, als dass sie gekommen sind.
  • Weil Naturpädagogen sind vielseitig, sie sind Feuerköche, Fährtenleser, Märchenerzählerin, Botaniker, Pädagoge und Projektmanager. Sie sind einfühlsam, überschauend, fachkundig, beobachtend, selbstwirksam, fröhlich, natürlich, neugierig, achtsam, leise, hörend und riechend, zufrieden und verbunden mit der Natur unterwegs. Einer der abwechslungsreichste Berufe den ich kenne.

Seit über 20 Jahren segelt dieser Lehrgang bereits über die Schweiz und gehört zu den bewährtesten und ältesten Naturpädagogik Lehrgängen hierzulande